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	<title>Europa gestalten</title>
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	<description>Der politische Blog über die Entwicklung Europas</description>
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		<title>EU-Projekt GENERA für mehr Chancengleichheit in der Forschung</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 13:21:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[GENDERA ist ein europäisches Projekt mit dem Ziel die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern im europäischen Forschungsraum zu verbessern. Dazu hat die EU-Kommission innerhalb des 7.Forschungsrahmenprogramms (November 2009 &#8211; April 2012) knapp 800.000 Euro bereitgestellt. Insgesamt werden im EU-Projekt GENDERA 64 verschiedene erfolgreiche Maßnahmen dokumentiert, bei denen Forscherinnen unterstützt werden. Ein paar Zahlen: In Europa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENDERA ist ein europäisches Projekt mit dem Ziel die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern im europäischen Forschungsraum zu verbessern. Dazu hat die EU-Kommission innerhalb des 7.Forschungsrahmenprogramms (November 2009 &#8211; April 2012) knapp 800.000 Euro bereitgestellt. Insgesamt werden im EU-Projekt GENDERA 64 verschiedene erfolgreiche Maßnahmen dokumentiert, bei denen Forscherinnen unterstützt werden. Ein paar Zahlen: In Europa liegt die Frauenquote im Bereich der Forschung bei 30 Prozent (in Deutschland sogar nur bei 21 Prozent), höhere Professorenstellen sind nur zu 12 Prozent von Wissenschaftlerinnen besetzt.<br />
Zu dem Projekt GENDERA findet am 19. und 20.März 2012 in Stuttgart eine internationale Konferenz statt. Für Interessierte gibt es <a title="GENDERA" href="http://www.gendera.eu/index.php5?file=21" target="_blank">hier</a> weitere Informationen.</p>
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		<title>Satelliten-Navigationsprojekt Galileo</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revoluzzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das europäische Satelliten-Navigationsprojekt Galileo liegt im Zeitplan. Als eigenständiges System soll es dem Marktführer GPS Konkurrenz machen und für mehr Unabhängigkeit Europas von den Diensten der Amerikaner sorgen. Außerdem soll Galileo präziser arbeiten als GPS (zu dem es kompatibel sein wird). Die ersten Satelliten sind bereits in der Umlaufbahn, bis zum Ende 2015 sollen es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das europäische Satelliten-Navigationsprojekt Galileo liegt im Zeitplan. Als eigenständiges System soll es dem Marktführer GPS Konkurrenz machen und für mehr Unabhängigkeit Europas von den Diensten der Amerikaner sorgen. Außerdem soll Galileo präziser arbeiten als GPS (zu dem es kompatibel sein wird). Die ersten Satelliten sind bereits in der Umlaufbahn, bis zum Ende 2015 sollen es insgesamt 26 Satelliten sein, die dann für Galileo arbeiten. Die Bürger in Europa sollen Galileo bereits ab 2014 nutzen können. Beim Satellitenbau ist auch die deutsche Firma OHB System AG beteiligt.</p>
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		<title>EU-Projekt &#8220;ChangeBest&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revoluzzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Change Best&#8221; ist ein europäisches Projekt, dass vor dem Hintergrund einer EU-Richtlinie, nach der in den Mitgliedsstatten die Energieverbräuche bis zum Jahr 2016 um mindestens 9 Prozent gesenkt werden müssen, Projekte und Energiedienstleistungen fördert mit deren Hilfe Energiekosten gespart werden sollen. Darunter fallen Maßnahmen sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen. Am 29.Februar findet in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="ChangeBest" href="http://www.changebest.eu/" target="_blank">&#8220;Change Best&#8221; ist ein europäisches Projekt</a>, dass vor dem Hintergrund einer EU-Richtlinie, nach der in den Mitgliedsstatten die Energieverbräuche bis zum Jahr 2016 um mindestens 9 Prozent gesenkt werden müssen, Projekte und Energiedienstleistungen fördert mit deren Hilfe Energiekosten gespart werden sollen. Darunter fallen Maßnahmen sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen. Am 29.Februar findet in Berlin eine deutsche Abschlussveranstaltung statt, wo unter anderem von Professor Dr. Wolfgang Irrek von der Hochschule Ruhr West Ergebnisse vorgestellt werden. Zur Schaffung vernünftiger Rahmenbedingungen um Ergebnisse der energieeffizienten Projekte auch als vermarktungsfähige Produkte im größeren Stil vermarkten zu können ist die Hilfe der Politik nötig so Prof. Irrek, die Bereitschaft der Unternehmen in diese Richtung aktiver zu werden ist angeblich sehr groß. Kein Wunder: Das Thema <a title="Nachhaltigkeit" href="http://www.zoomingonsustainability.eu/" target="_blank">Nachhaltigkeit</a> gewinnt in der Gesellschaft immer mehr an Bedeutung und auch die Verbraucher unterstützen diesen Trend: Die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten wird immer größer und wirtschaftlich werden nachhaltige Produkte so immer interessanter für die Unternehmen. Noch sind EU-Projekte wie &#8220;Change Best&#8221; wohl nötig um energieeffizientere und umweltfreundlichere Produkte marktreif zu machen, doch gerade auf dem deutschen Markt ist kann man optimistisch sein, dass Angebot und Nachfrage dies bald alleine regeln.</p>
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		<title>Kommt eine europäische Rating-Agentur?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 17:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revoluzzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Herabstufung einzelner Euroländer und die des europäischen Rettungsfonds durch die etablierten, ausschließlich amerikanischen Ratingagenturen hat ja in ganz Europa zu heftigen Diskussionen geführt. Manch einer sagt, hier wird den Politikern zu Recht der Spiegel vorgehalten und das schlechte Wirtschaften aufgedeckt, andere argumentieren die Rating-Agenturen würden selbst Politik machen, und zwar im Sinne der anglo-amerikanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Herabstufung einzelner Euroländer und die des europäischen Rettungsfonds durch die etablierten, ausschließlich amerikanischen Ratingagenturen hat ja in ganz Europa zu heftigen Diskussionen geführt. Manch einer sagt, hier wird den Politikern zu Recht der Spiegel vorgehalten und das schlechte Wirtschaften aufgedeckt, andere argumentieren die Rating-Agenturen würden selbst Politik machen, und zwar im Sinne der anglo-amerikanischen Wirtschaftsinteressenvertreter. Daher fordern viele europäische Politiker den Aufbau einer eigenen Rating-Agentur als Gegengewicht zu den amerikanischen Ratingagenturen. Wenn die amerikanischen Rating-Agenturen wirklich Politik machen und Einfluss zu nehmen versuchen auf politische Entscheidungen in Europa macht das natürlich Sinn. Falls der ein oder andere Politiker durch die Einführung einer europäischen Rating-Agentur dagegen hofft selbst Einfluss auf die Bewertungen der Agenturen nehmen zu können wäre das natürlich eher ein negatives Projekt. Aber wie auch immer: Dass alle Rating-Agenturen in den USA beheimatet sind kann nicht wirklich sinnvoll sein, insofern sind einflussreiche, unabhängige Ratingagenturen in Europa (und auch anderen Teilen der Welt) grundsätzlich zu begrüßen. Aber wie sieht es da konkret aus mit den Plänen?</p>
<p>Die Unternehmensberatung Roland Berger gilt derzeit als Favorit für die Organisation eines Aufbaus einer europäischen Ratingagentur als Gegengewicht zu S&amp;P, Moody&#8217;s und Fitch. Doch Probleme gibt es aktuell bei der Finanzierung. Berger beziffert das nötige Kapital dafür mit 300 Millionen Eure, dass von 30 Investoren zu je 10 Millionen Euro bereitgestellt werden soll (Quelle: <a title="Europäische Rating-Agentur" href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:berger-initiative-rueckschlag-fuer-europaeisches-ratingprojekt/60153943.html" target="_blank">Financial Times Deutschland</a>), vor allem von Banken. Aktuell stockt die Finanzierung, ob das Projekt ein Erfolg wird bleibt abzuwarten.</p>
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		<title>Europeana &#8211; das digitale Gedächtnis Europas</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 13:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revoluzzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuell wird an einem großem (und ohne zu übertreiben historischem) europäischem Projekt gearbeitet: Europeana. Darunter kann man eine Art digitales Gedächtnis Europas verstehen, in dem das gesamte kulturelle und historische Wissen Europas gesammelt wird. Dazu wird Archivmaterial sämtlicher Art digitalisiert und auf einer Internetplattform gesammelt. Aber nicht nur reines Wissen in Form von gesammelten Fakten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell wird an einem großem (und ohne zu übertreiben historischem) europäischem Projekt gearbeitet: <a title="Europeana" href="http://www.europeana.eu/portal/" target="_blank">Europeana</a>. Darunter kann man eine Art digitales Gedächtnis Europas verstehen, in dem das gesamte kulturelle und historische Wissen Europas gesammelt wird. Dazu wird Archivmaterial sämtlicher Art digitalisiert und auf einer Internetplattform gesammelt. Aber nicht nur reines Wissen in Form von gesammelten Fakten und Texten, sondern auch Filme, Musik, Kunstwerke und andere Objekte werden in digitalisierter Form zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten zu diesem Projekt finden derzeit europaweit auf Hochtouren statt, mehr als 1500 Institutionen sind an den Arbeiten beteiligt. Geplant ist der Start von Europeana im jahr 2015 mit dann über 15 Millionen Datensätzen bzw. Objekten und natürlich ab dem Start eine regelmäßige Erweiterung bzw. Sammlung neuen Wissens.</p>
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		<title>Europäisches Jahr für aktives Altern 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 13:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revoluzzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das EU-Parlament hat beschlossen das Jahr 2012 zum &#8220;Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen&#8221; zu erklären. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des immer weiter wachsenden Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung sollen Staaten, Institutionen, Sozialpartner, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft das Thema im jahr 2012 in den Mittelpunkt des Interesses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das EU-Parlament hat beschlossen das Jahr 2012 zum &#8220;<a href="http://www.ej2012.de/" target="_blank">Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen</a>&#8221; zu erklären. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des immer weiter wachsenden Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung sollen Staaten, Institutionen, Sozialpartner, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft das Thema im jahr 2012 in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Ziel ist es öffentlichkeitswirksam ein besseres Verständnis für das Altern und die damit zusammenhängenden Probleme zu schaffen. Speziall angesprochene Themen sollen hierbei sein die Chance durch ein längeres Bleiben im Erwerbsleben Erfahrungen weiterzugeben, durch entsprechende Lebensweisen gesund und zufrieden zu altern sowie sich auch im Alter noch aktiv am gesellschaftlichen leben zu beteiligen. Aktives Altern wird hierbei als &#8220;Schlüssel zur Solidarität&#8221; zwischen den Generationen bezeichnet.</p>
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		<title>Hessen erhält jährlich 300 Millionen Euro EU-Fördergelder</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 09:24:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aktuell sprechen ja alle im Zusammenhang mit der EU alle nur über den Euro, Griechenland-Hilfen und die FDP. Was die EU aber Positives unter anderem für Hessen tut wurde jetzt einmal in Wiesbaden betont. Der Europaminister Jörg-Uwe Hahn (ausgerechnet aus der FDP) betonte dass im Zeitraum von 2007 bis 2012 insgesamt etwa 2 Milliarden Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell sprechen ja alle im Zusammenhang mit der EU alle nur über den Euro, Griechenland-Hilfen und die FDP. Was die EU aber Positives unter anderem für Hessen tut wurde jetzt einmal in Wiesbaden betont. Der Europaminister Jörg-Uwe Hahn (ausgerechnet aus der FDP) betonte dass im Zeitraum von 2007 bis 2012 insgesamt etwa 2 Milliarden Euro an Fördermitteln der EU nach Hessen fließen, ohne die so manches soziale oder umweltpolitische Projekt gar nicht möglich wäre. Ein Großteil der Gelder fließt in die Landwirtschaft, womit der Öko-Anbau gefördert werden soll.</p>
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		<title>Projekt für länderübergreifendes Qualitätsmanagement</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 12:48:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein in Deutschland sehr erfolgreiches Projekt für länderübergreifendes Qualitätsmanagement in der Weiterbildung (LQW-EU) wird nun in drei weiteren EU-Ländern eingeführt: In Bulgarien, Polen und Litauen. Für viele Unternehmen in den drei Ländern ist eine Art Selbstreflexion um Arbeitsabläufe zu optimieren unüblich bzw. teilweise sogar völlig neu. Dadurch können gerade zu Beginn große Qualitätssprünge erreicht werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein in Deutschland sehr erfolgreiches Projekt für länderübergreifendes Qualitätsmanagement in der Weiterbildung (<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/222528/" target="_blank">LQW-EU</a>) wird nun in drei weiteren EU-Ländern eingeführt: In Bulgarien, Polen und Litauen. Für viele Unternehmen in den drei Ländern ist eine Art Selbstreflexion um Arbeitsabläufe zu optimieren unüblich bzw. teilweise sogar völlig neu. Dadurch können gerade zu Beginn große Qualitätssprünge erreicht werden. Teilnehmer aus Bulgarien, Litauen und Polen berichten übereinstimmend von sehr zufriedenstellender Abstellung von Schwächen in den Abläufen.</p>
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		<title>Nobelpreisträger fordern Westen zu tiefgreifenden Reformen auf</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 11:23:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In einer Meldung des Focus heißt es, dass 17 verschiedene Nobelpreisträger das westliche Wirtschaftssystem in seiner jetzigen Form &#8220;am Angrund&#8221; sehen. Sie fordern unangenehme Handlungen wie Steuererhöhungen, eine einheitliche Finanzpolitik in der Eurozone und die Schaffung neuer Institutionen, um die nötigen Schritte auch wirklich umzusetzen und tiefgreifende Veränderungen nachhaltig festzulegen. Nur so könne eine verlorene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Meldung des <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/schuldenkrise-nobelpreistraeger-sehen-den-westen-am-abgrund_aid_657663.html" target="_blank">Focus</a> heißt es, dass 17 verschiedene Nobelpreisträger das westliche Wirtschaftssystem in seiner jetzigen Form &#8220;am Angrund&#8221; sehen. Sie fordern unangenehme Handlungen wie Steuererhöhungen, eine einheitliche Finanzpolitik in der Eurozone und die Schaffung neuer Institutionen, um die nötigen Schritte auch wirklich umzusetzen und tiefgreifende Veränderungen nachhaltig festzulegen. Nur so könne eine verlorene Dekade wie in Japan verhindert werden. Deutschland sei hier besonders in der Pflicht den anderen Euro-Ländern finanziell zu helfen, da es selbst langfristig davon am meisten profitiere. Auch die Rolle des Dollars als Leitwährung sehen die Experten schwächeln, logischerweise wird die chinesische Währung langfristig immer wichtiger werden, nicht nur im asiatischen Raum.</p>
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		<title>Das Euro-Dilemma</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 08:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revoluzzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne Zweifel gibt es aktuell eine Krise um den Euro und die Finanzpolitik in den Euro-Ländern. Und die Ursachen sind eigentlich total eindeutig und unumstritten, aber anscheinend will sie niemand benennen. Auch weil alle Verantwortlichen irgendwie mit im Boot sitzen: Es gibt Stabilitätsregeln, die alle einhalten wollen und das regelmäßig bekunden. Doch immer wenn die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Zweifel gibt es aktuell eine Krise um den Euro und die Finanzpolitik in den Euro-Ländern. Und die Ursachen sind eigentlich total eindeutig und unumstritten, aber anscheinend will sie niemand benennen. Auch weil alle Verantwortlichen irgendwie mit im Boot sitzen: Es gibt Stabilitätsregeln, die alle einhalten wollen und das regelmäßig bekunden. Doch immer wenn die zahlen nicht passen werden sie ignoriert. Und die anderen, die aufpassen und auf Einhaltung pochen müssten schauen aus anderen politischen Gründen gerne weg, denn womöglich steckt man ja selbst bald in derselben Situation? Eigentlich nach wie vor ein Riesen-Skandal, dass bei der Aufnahme Griechenlands alle Stabilitätskriterien und -anforderungen ignoriert wurden und die Griechen mit Wissen und Mithilfe aller anderen die Zahlen so manipuliert haben, dass fürs Protokoll keine Probleme bei der Aufnahme bestanden. Heute ernten wir die Folgen, die damaligen Entscheider wussten wohl dass in ihrer Amtszeit nichts passiert und haben die Vorteile der wissentlich falsch getroffenen Entscheidung genossen.</p>
<p>Das Manko an sich: Es gibt in Europa und auch in Deutschland anscheinend keine Politiker, die langfristig denken bzw. ihre Entscheidungen langfristig auslegen. Natürlich bedingt durch die regelmäßigen Wahlen, doch das Problem wird dadurch nicht besser. Ein Vorteil für die Chinesen, die in Dekaden denken wenn man mal einen Vorteil des politischen Systems in China sehen will. Kurz und gut: Es fehlen die europäischen Visionäre, die nicht auf die nächsten Wahlen schielen sondern Europa wirklich voranbringen wollen. Sie fehlen so sehr, dass mitlerweile sogar viele grüne Spitzenpolitiker die Europa-Politik des ehemaligen Feindbildes Helmut Kohl loben (kein Wunder, da will sich der ein oder andere als nächster Außenminister ins Gespräch bringen&#8230;).</p>
<p>Die ganzen kurzfristigen Rettungspakete und Schnellschüsse ändern strukturell gar nicht. Viele alte Vordenker wie Helmut Schmidt oder Jaques Delors sprechen mitlerweile von einer Entwicklung hin zu den Vereinigten Staaten von Europa. Manchmal fragt man sich eigentlich nur noch: Kommen wir dahin durch politische Planung oder aus Mangel aus Alternativen, die durch weitere ausschließlich kurzfristige Entscheidungen langsam auszugehen scheinen?</p>
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